Akustische Chronik

Digitaler Vorreiter

Weiterer Ausbau des digitalen Systems der Mediathek, insbesondere Erweiterung des Massenspeichers (dreifache Redundanz; Sicherheitskopien unterirdisch im Regierungsbunker in St. Johann im Pongau) und Diversifikation der Digitalisierungsstationen. Die Eigenaufnahmen der Phonothek (rund 20.000 Aufnahmen) und weiteres wichtiges Material sind bereits digitalisiert (und lokal per Knopfdruck benützbar, via Web in Auszügen über die Internet-Ausstellungen). Radiomitschnitte werden in halbautomatischer Weise digital durchgeführt und katalogisiert. Die Website der Mediathek gehört zu den größten kulturellen Webauftritten Österreichs (neue Dauerausstellungen, vor allem die „Akustische Chronik“ und die Journale-Seite, die über 5.000 Stunden Nachrichtensendungen von Ö1 kostenlos ins Netz stellt). Die Mediathek ist von Anfang an beim europäischen Webportal „Europeana“ dabei. Die Mediathek stellt als „Service Provider“  ihre Digitalisierungsexpertise auch anderen Kultureinrichtungen zur Verfügung. Weitere wissenschaftliche Projekte (Prestospace, Journale 2 und Journale 3, „Aus dem Parlament“, „oral-history“-Projekt MenschenLeben, „Österreich am Wort“) werden durchgeführt. Neben den wissenschaftlichen Ergebnissen kann dadurch auch die Digitalisierung und der Ausbau des Webauftritts intensiviert werden. 2010 wird ein Eigenfinanzierungsanteil von rund 30% erreicht. Die Video-Digitalisierung beginnt (2010) und der Aufbau einer „Benützungsabteilung im Internet“.