Mediathek goes digital

Die digitale Mediathek

Nach der Ausgliederung der Phonothek aus der unmittelbaren Bundesverwaltung wird diese als „Österreichische Mediathek“ zu einer Abteilung des schon vorher ausgegliederten Technischen Museums Wien (Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek, Direktorin Gabriele Zuna-Kratky, Leitung Mediathek Rainer Hubert). Ein neuer dreistöckiger klimatisierter Archivraum geht in Betrieb. Das digitale System der Mediathek wird aufgebaut: Stationen für die professionelle Digitalisierung von Tonaufnahmen (NOA-Workstations), neue Katalogdatenbank (BIS-C 2000 der Fa. Dabis; vorher Migration des Alt-Datenbestandes), spezieller roboterunterstützter und migrationsaffiner Massenspeicher (erster „Kulturroboter“ Österreichs) und lokale Benützerplätze („Voxbox“) sowie Internet-Präsentationen. Die digitale Mediathek läuft komplett mit allen Komponenten ab 2002 und wird in der Folge immer weiter ausgebaut. Entwicklung von Internetausstellungen (z. B. 2005 www.staatsvertrag.at) und Beginn von wissenschaftlichen Projekten (z. B. Journalsendungen von Ö1 der siebziger Jahre). Übernahme weiterer Bestände Dritter (Wien-Bibliothek, Holocaust-Interviews, USIS).

Besucherraum im Marchettischlössl

Produktion Web-Aktion

Erster Massenspeicher
2003-
2005

Sammlung Genossenschaft Friedrichshof

Aufnahmetypus Videodoku